Am Ende des Monats schaut man auf den Kontostand und fragt sich, wie es so weit kommen konnte. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man in diesem Moment denkt: «Ich habe doch gar nicht so viel ausgegeben!» Aber dann stellt sich heraus, dass sich über den Monat hinweg zahlreiche kleine Ausgaben angesammelt haben, die schnell aus dem Blick geraten sind.
Alltägliche Gewohnheiten, die sich auf dein Endergebnis auswirken
Die täglichen Gewohnheiten, die sich auf deine Ersparnisse auswirken, sind oft unsichtbar, aber sie spielen eine Schlüsselrolle bei der Bestimmung deiner langfristigen finanziellen Ziele. Oft sind es kleine Handlungen, die sich, wenn sie nicht überwacht werden, anhäufen und schliesslich dein Einkommen auffressen, ohne dass du es merkt.
Hier einige:
1. Unüberlegte Abonnements und wiederkehrende Zahlungen
Die kleinen Abonnements, die man oft gar nicht mehr wahrnimmt, sind eine weitere Angewohnheit, die viel Geld kosten kann. Von Streaming-Diensten, über digitale Magazine bis hin zu Fitness-Apps – wenn wir diese regelmässigen Zahlungen nicht im Auge behalten, können sie sich schnell zu einer grossen finanziellen Last entwickeln.
2. Fahrtkosten und Transport
Gerade im Alltag fallen viele kleine Kosten für den Transport an, sei es durch Benzinkosten, Parkgebühren oder öffentliche Verkehrsmittel. Wenn du regelmässig das Auto nutzt, um kurze Strecken zurückzulegen, ist das auf Dauer eine der grössten Ausgabenquellen. Vielleicht lieber ein Mal laufen oder das Fahrrad nehmen?
3. Ungeplante Einkäufe für den Haushalt
Häufig kommen Haushaltseinkäufe auch durch spontane, ungeplante Entscheidungen zustande. Ob es nun das neue Küchenutensil oder das neue Technik-Gadget ist – diese Einkäufe sind oft nicht nötig und belasten das Budget, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.
Ein bewusster Umgang mit Geld ist wichtig
Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Verlockungen des Einkaufens allgegenwärtig sind: Werbung, Sonderangebote, Rabatte und der einfache Zugang zu Online-Shops können uns leicht beeinflussen. Bewusstes Handeln ermöglicht es uns, zwischen echten Bedürfnissen und momentanen Wünschen zu unterscheiden und impulsive Käufe zu vermeiden, die unser finanzielles Wohlergehen gefährden könnten.
Ein bewusster Umgang mit unseren Finanzen bedeutet, dass wir genau wissen, wie viel wir verdienen, wie viel wir ausgeben und wohin unser Geld fliesst. Dies hilft nicht nur beim Sparen, sondern auch bei der Planung langfristiger finanzieller Ziele.
Um mehr Achtsamkeit bei deinen Finanzen zu entwickeln, kannst du folgende Strategien ausprobieren:
- Budgetierung: Erstelle ein effektives Budget, um deine Finanzen zu managen und deine finanziellen Ziele zu erreichen. Eine Möglichkeit ist die 50/30/20-Regel, bei der du 50 % deines Einkommens für Grundbedürfnisse und Fixkosten, 30 % für persönliche Ausgaben und 20 % zum Sparen einplanst.
Hier erfährst du noch mehr über das Familien-Budget.
- Ausgaben verfolgen: Notiere jeden Franc, den du ausgibst, wie viel du ausgibst und, wenn möglich, warum du diesen Kauf getätigt hast. War es ein Bedürfnis oder ein Impulskauf?
- Kontostand regelmässig überprüfen: Bei jedem Einkauf erfährst du durch unsere App deinen genauen Kontostand und bist immer auf dem Laufenden. Auf diese Weise wirst du dich deiner Ausgabegewohnheiten bewusster und verlierst weniger schnell den Überblick.
Fazit: Kontrolliere und überwache deine Ausgaben
Es ist nicht ungewöhnlich, am Ende des Monats überrascht über die eigenen Ausgaben zu sein. Doch der Weg, dies zu ändern, beginnt mit einer besseren Wahrnehmung und Kontrolle der eigenen Finanzen. Indem wir uns bewusst machen, wo das Geld hingeht, und kleine Änderungen in unseren Gewohnheiten vornehmen, können wir den Überblick zurückgewinnen und am Ende des Monats nicht mehr nur staunen, sondern stolz auf unsere finanziellen Entscheidungen sein.